Der Schauspieler Corey Parker, bekannt durch seine Rolle in der beliebten Sitcom Will & Grace sowie durch zahlreiche Film- und Fernsehprojekte in den 1980er und 1990er Jahren, ist im Alter von 60 Jahren nach einem langen Kampf gegen Krebs gestorben.

Parker ist am Donnerstag in Memphis, Tennessee, verstorben, wie ein Familienmitglied mitteilte. Seine Tante, Emily Parker, bestätigte die Nachricht gegenüber TMZ, obwohl die genaue Krebsart, an der er litt, nicht öffentlich bekannt gegeben wurde.

Nach seinem Tod teilte Parkers Schwester Noelle auf Instagram eine bewegende Nachricht, in der sie das Leben und das Vermächtnis ihres Bruders würdigte. In ihrem Nachruf drückte sie die Hoffnung aus, dass er friedlich und im Kreise der Liebe von dieser Welt gegangen sei. Sie würdigte sein außergewöhnliches Talent, seine tiefe Leidenschaft für sein Handwerk, seine Hingabe zur Familie, seine Großzügigkeit und die Inspiration, die er seinen Mitmenschen schenkte. Laut ihrer Nachricht wird Parkers Einfluss durch die vielen Menschen, die er zu Lebzeiten inspiriert hat, weiterleben.

 

Parker begann seine Schauspielkarriere Mitte der 1980er Jahre in Hollywood. Eine seiner ersten Rollen hatte er in der Kult-Horror-Fortsetzung „Freitag der 13. Teil V: Ein neuer Anfang“, wo er die Figur Pete verkörperte. Kurz darauf war er in dem romantischen Drama „9½ Wochen“ an der Seite von Kim Basinger und Mickey Rourke zu sehen.

Das Fernsehpublikum lernte Parker später durch seine Hauptrolle in der kurzlebigen Sitcom „Flying Blind“ kennen. In der Serie spielte er Neil Barash, einen etwas unbeholfenen jungen Mann, der sich in Beziehungen und im Erwachsenenleben zurechtfinden musste, an der Seite der lebensfrohen Alicia, gespielt von Téa Leoni. Obwohl die Serie nur eine Staffel lief, traten darin mehrere bekannte Gesichter auf, darunter Lisa Kudrow.

Parker hatte außerdem Gastauftritte in mehreren Folgen von „Will & Grace“ und verkörperte Josh, einen von Grace Adlers Verehrern. Im Laufe der Jahre wirkte er in zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit, darunter „Biloxi Blues“, „White Palace“, „Love Boat: The Next Wave“, „Nashville“ und „Blue Skies“.

  

In den letzten Jahren zog sich Parker von der Schauspielerei zurück und widmete sich der Förderung junger Nachwuchsschauspieler. Er arbeitete als Schauspielcoach an Produktionen wie „Sun Records“ und der „Ms. Marvel“-Serie der Marvel Studios.

Die Schauspielerei lag Parker im Blut. Seine Mutter, Rocky Parker, war ebenfalls Schauspielerin und Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre mit Patrick Dempsey verheiratet. Rocky Parker verstarb 2014. Auch Parkers Schwester Noelle ist in der Unterhaltungsbranche tätig.

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